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Vajra und Dorje

Vajra und Dorje bezeichnen dasselbe Objekt in zwei Sprachen: Vajra ist Sanskrit, Dorje ist Tibetisch. Es handelt sich um ein kurzes, symmetrisches Zepter aus Metall. In der Mitte sitzt eine Kugel, davon gehen nach beiden Seiten gebogene Zinken aus, die sich an den Spitzen wieder treffen. Üblich sind fünf Zinken je Seite, es gibt auch Formen mit drei oder neun. In der Ritualpraxis des tibetischen Buddhismus wird das Objekt zusammen mit einer Glocke gehalten.

Warum ist er symmetrisch?

Die Form ist an beiden Enden gleich gebaut. Ein Vajra hat also keine Spitze und kein Griffende, er ist keine Waffe, sondern ein Zeichen. Der Name bedeutet im Sanskrit sowohl Diamant als auch Donnerkeil: unzerstörbar wie das eine, unmittelbar wie das andere. Die geschlossenen Zinken unterscheiden ihn von älteren, offenen Formen.

Woraus besteht ein Vajra?

Üblich sind Messing oder Bronze, oft vergoldet oder mit dunkler Patina. Die Stücke werden gegossen und danach von Hand nachgearbeitet, weshalb keine zwei genau gleich aussehen. Größe und Gewicht reichen von handlichen Stücken um zehn Zentimeter bis zu großen Altarstücken. Auf die Verarbeitung der Zinkenspitzen zu achten lohnt sich: sie sollen sauber geschlossen und gleichmäßig gebogen sein.

Dorje und Ritualgegenstände bei Sound Spirit

www.vajras.de ist eine Domain von Sound Spirit, Abaton Vibra in Filderstadt bei Stuttgart. Beratung und Sortiment unter sound-spirit.de, telefonisch unter 0711-82 08 00 76.